Umfrage beendet
Mit der kleinen Umfrage, die bisher in der linken Spalte jeder Seite zu finden war, wollten wir ein Stimmungsbild bezüglich der Nutzung des Verbundangebots einfangen. Es ging dabei um die Frage, wie viele Fahrgäste das VMT-Ticket eigentlich ausnutzen, indem sie regelmäßige Kombinationsfahrten in Anspruch nehmen. Nachdem die Manipulationsversuche, über die wir hier bereits berichteten, aber weiterhin anhielten und in jünster Zeit überhand nahmen, haben wir uns entschieden, die Umfrage nun zu beenden.
Es hatte keinen Sinn mehr, die Umfragefunktion aufrechtzuerhalten, nachdem fast täglich deutlich mehr Votings zu verzeichnen waren, als diese Website Besucher hat. Der Versuchung, unsererseits die Umfrageergebnisse zu manipulieren (was technisch ein leichtes wäre), haben wir widerstanden.
Den Schlußstand der Umfrage sehen Sie unten. Es kann davon ausgegangen werden, daß wenigstens 50% der für Antwortoption A eingegangenen Votings nicht auf normalem Wege zustandegekommen sind.

Fahrgastverband Pro Bahn teilt Kritik an den erneuten Preiserhöhungen des VMT » « VMT-Preiserhöhungen im Überblick
29. Januar 2009, 13:17 Uhr
Also das müssen Sie immer noch beweisen! Und wie sieht das mit Option B aus? Da kann man genauso davon ausgehen, daß da was nicht mit rechten Dingen zugeht, oder wollen Sie das bestreiten, Herr Hartmann?
29. Januar 2009, 13:27 Uhr
Liebe/r Frau/Herr Beweise,
Alle Achtung, Sie brauchten nur 3 Minuten, um festzustellen, daß wir Ihnen Ihr Spielzeug weggenommen haben.
29. Januar 2009, 21:30 Uhr
Nanana, reiner Zufall, daß ich grad in meiner Mittagspause-wie auch Sie-vorm Rechner saß und mal wieder reingeschaut habe! Wie war das nun mit Antwort B? Haben Sie wirklich in Ihrem ganzen Leben nur ein einziges mal dafür abgestimmt??? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Und die einzige Zahl die belegt wie “breit” die Kritik am VMT aufgestellt ist, ist die der Unterstützer und das sind nun mal seit einer halben Ewigkeit nur 38. Also scheint der Verbundtarif doch in der Masse der Bevölkerung gut anzukommen und wegen 38 Personen wirft man doch nicht das ganze System um, oder? Das müsste Ihnen doch wohl nun langsam auch einleuchten!
30. Januar 2009, 09:25 Uhr
Wir haben von Anfang an klargestellt, daß eine Internet-Umfrage nicht allzu viel Aussagekraft besitzt. Schon aus diesem Grund fänden wir es albern, die Abstimmungsergebnisse zugunsten einer der Aussage zu manipulieren.
Und täuschen Sie sich nicht über die Breite der VMT-Kritik. Es gibt eine Menge Menschen, die nicht begeistert sind von der kruden Tariflogik des VMT. Allerdings sind nur wenige bereit, ihren Namen auf einer öffentlich zugänglichen Website zu hinterlassen. Und das ist ja auch verständlich, wenn man sich betrachtet, wie viel Häme und Beleidigung hier bereits über die Akteure der VMT-Kritik ausgegossen wurde.
Ich würde es ganz anders formulieren: Ein kundenfreudliches Dienstleistungsunternehmen nimmt auch 38 unzufriedene Kunden ernst und geht auf ihre Kritik offen und fair ein. Die Verantwortlichen des Verkehrsverbundes Mittelthüringen sind dazu aber bisher nicht in der Lage. Stattdessen lassen sie weiterhin ihre grandiose Verbundwelt von eben jenen Kunden finanzieren, deren Kritik sie so beflissen ignorieren bzw. lächerlich zu machen versuchen.
30. Januar 2009, 10:55 Uhr
Und wissen Sie auch, wieviel sinnlose Beschwerden eingehen bei einem Verkehrsunternehmen und wegen welchem Blödsinn sich beschwert wird! Da wird sich beschwert, weil Bus oder Bahn 10 Sekunden zu früh gefahren sind oder eben 30 Sekunden zu spät oder weil der Busfahrer einen komisch angeschaut hat. Es kommen auch Beschwerden wegen den Tarifen, der eine will nach gefahrenen Kilometern bezahlen, der andere nach gefahrenen Haltestellen. Es wird NIE ein 100% gerechtes Tarifsystem geben,wie soll das auch gehen? Und nur weil Sie Daniel Hartmann heißen wird sich dahingehend auch nichts ändern.
30. Januar 2009, 11:38 Uhr
Es gab ein gerechteres System – bevor der Verbundtarif Mittelthüringen in Kraft trat: Bahnfahrer haben damals nur den Preis für die gefahrene Bahnstrecke bezahlt. Und wer als Pendler zwischen Erfurt, Weimar und Jena auch andere Nahverkehrsmittel nutzen wollte, hat das Regiomobil-Ticket gelöst, fertig.
Nur hat sich dieses System anscheinend nicht gerechnet, weil es in Mittelthüringen zu wenige Pendler gibt, die in das Straßenbahn-Eisenbahn-Bus-Schema passen. Aber weil es partout einen Verbundtarif geben mußte, dürfen die Bahnfahrer jetzt dafür bezahlen, daß einige wenige Reisende in den Genuß eines günstigen Verbundtickets kommen. Das ist in der Tat ungerecht, wie Sie ja immerhin zugeben.
Was mir aber beim Lesen Ihrer Beiträge noch auffällt, ist folgendes: Sie scheinen ja bei einem Verkehrsunternehmen zu arbeiten, vielleicht sogar beim VMT. Die Art, wie Sie Kritik von Kunden als kleinlich, blöd und irrelevant abtun, ist sehr bezeichnend für Ihre Service-Mentalität. Sie vergessen dabei, daß Ihre Kunden viel Geld bezahlen, direkt durch den Erwerb von (immer teurer werdenden) Fahrkarten und indirekt durch Steuern und Abgaben, und daß sie sich darüber ein Anrecht auf eine gute Dienstleistung erwerben. Dazu gehört auch das Recht, Kritik an offensichtlichen Mängeln zu äußern.
1. Februar 2009, 15:18 Uhr
Nein, ich arbeite nicht beim VMT. Würden Sie Beschwerden denn ernst nehmen, wenn Sie genau an diesen merken, daß die sich beschwerenden Leute einfach keine Ahnung vom Gesamtkonzept haben? Und wenn die Menschen erst mal den Preis dafür bezahlen würden, der für die Beförderung wirklich anfällt, dann würden auch Sie sich sehr wundern. Aber vielleicht haben wir das ja bald, wenn die Wahlen vorbei sind, sich CDU und FDP durchgesetzt haben und Subventionsabbau betrieben wird!
Eigentlich müsste es nur Einzelfahrten geben, denn dann könnte man alle entstehenden Kosten auf die anfallenden Beförderungsfälle anrechnen. Wenn Sie nämlich viel Auto fahren, bekommen Sie das Benzin an der Tankstelle ja auch nicht günstiger. Das wäre dann absolut gerecht-jeder zahlt das, was er auch fährt! Aber kämen Sie dabei nicht viel, viel teurer weg?
1. Februar 2009, 15:20 Uhr
Ach, übrigens sind Sie mir noch eine Antwort schuldig! Haben Sie nun nur ein einziges Mal in Ihrem Leben für Antwort B gestimmt? Sie umgehen diese Frage nämlich immer wieder! Ich hab Sie wohl erwischt!
1. Februar 2009, 20:16 Uhr
Liebe/r Frau/Herr Beweise,
eine Antwort bin ich Ihnen sicherlich nicht schuldig. Aber ich will sie Ihnen dennoch geben. Sie werden überrascht sein: Ich habe sogar für alle drei Optionen gestimmt, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Umfrage zu testen.
Wenn Sie erlauben, möchte ich Ihnen auch eine Frage stellen, die Sie sicher mit einer substantiellen Antwort bedenken werden: Haben Reisende nicht das Recht sich zu beschweren, nur weil sie das “Gesamtkonzept” nicht verstehen? Erklären Sie uns doch bitte das Gesamtkonzept - vielleicht fällt es uns dann leichter, die maßlosen Preissteigerungen seit der Einführung des VMT als etwas Positives zu erkennen.
3. Februar 2009, 10:26 Uhr
Natürlich haben Sie das Recht, sich zu beschweren und jeder bekommt auch eine Antwort, aber was ändert das? Den Leuten gefällt die Antwort eh nicht. Und das Gesamtkonzept zu verstehen, ist auch nicht so einfach. Probieren Sie doch mal, alle im VMT organisierten Unternehmen unter einen Hut zu bekommen. Meinen Sie, daß Sie das besser hinbekämen? Nur zu, dann viel Erfolg!
Und haben Sie sich eigentlich auch bei den Mineralölkonzernen beschwert in den letzten Jahren, bei den Strom- und Gaskonzernen, den Autoherstellern oder Reiseveranstaltern?
Sicher nicht, aber wehe wehe die Verkehrsunternehmen erhöhen die Preise! Dabei arbeiten diese noch nicht mal annähernd kostendeckend. Wie schon gesagt, Sie würden sich sehr wundern, was für Kosten für eine Einzelfahrt anfallen! Und außerdem zwingt Sie ja keiner öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen! Es steht Ihnen jederzeit frei auf ein preisgünstigeres umzusteigen, wenn Sie eins finden.
Und Sie reden immer von maßlosen Preissteigerungen! Aber Sie wollen nicht zur Kenntnis nehmen, daß es auch für viele billiger geworden ist! Das lassen Sie hier immer schön unter den Tisch fallen! Nur weil Sie eben zu den Personen gehören, die etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, heißt das noch lange nicht, daß es niemanden gibt, der weniger zahlen muß!
3. Februar 2009, 12:20 Uhr
Schade, daß Sie Ihren echten Namen nicht offenbaren und den Lesern dieser Website auch nicht verraten, für welches Verkehrsunternehmen bzw. welchen Verbund Sie arbeiten. Ich nenne Sie deshalb einfach mal Herr Möller, so als Arbeitstitel.
Hier ist doch schon der Ansatz falsch. Es gibt Regionen, in denen ein Verbundtarif schlicht nicht angebracht ist. Und dazu zählt Mittelthüringen zweifellos. Verbund bedeutet immer Gleichmacherei – zum Vorteil für die einen und zum Nachteil für die anderen. Die heterogene Struktur Mittelthüringens sorgt dafür, daß für viele Reisende die Nachteile überwiegen: gestiegene Kosten bei nur hypothetisch verbesserten Leistungen. Die Wahlfreiheit bleibt ganz auf der Strecke. Wenn die Struktur stimmt, sind Verbundtarife sicher keine schlechte Sache, aber wenn sie nur um ihrer selbst willen geschaffen werden, schaden sie mehr als sie nutzen. Dabei gäbe es eine so einfache Lösung: Wer ein kombiniertes Nahverkehrsangebot in Anspruch nehmen möchte, bekommt das Voll-Mobil-Ticket, und wer nur Bahn fährt, erhält seine Fahrkarte zum DB-Tarif.
Das ist Kindergarten-Niveau. Für Bahnfahrer ist der Preis seit Einführung des Verbundtarifs drastisch gestiegen, und zwar nicht pauschal im ganzen Land, sondern konkret hier im Verbundgebiet. Fahre ich nur einen Kilometer aus dem Verbundgebiet heraus, zahle ich einen deutlich günstigeren Preis, nämlich den normalen Bahntarif. Nur zur Erinnerung: In meinem Fall beträgt die Preissteigerung seit VMT-Einführung 38%! Selbst wenn man die üblichen jährlichen Aufschläge der Bahn von drei bis vier Prozent abzieht, bleibt eine Kostensteigerung von ca. 30%. Mit diesem Mehrpreis finanziere ich z.B. die EVAG oder die Personenverkehrsgesellschaft Apolda mit, ohne überhaupt eine Leistung dieser Verkehrsbetriebe in Anspruch zu nehmen. Das ist ein sehr handfester Grund, Kritik zu üben, meinen Sie nicht?
Ich weiß sehr wohl, daß der öffentliche Nahverkehr nicht ohne Subvention auskommt, aber auch diese speisen sich ja unter anderem aus meinen Steuergeldern. Aber noch einmal, damit Sie es verstehen, Herr Möller: Würde meine Fahrt zur Arbeit sich geografisch nur geringfügig verschieben, z.B. auf die Strecke Großschwabhausen-Rothenstein, wäre meine monatliche Belastung um ca. 30% niedriger – bei ähnlicher Streckenlänge wohlgemerkt!
Das ist purer Zynismus. Bitte vergleichen Sie nicht das Bahnfahren mit dem Autofahren, sondern beispielsweise das Bahnfahren zwischen Gotha und Eisenach mit dem Bahnfahren zwischen Erfurt und Weimar, dann werden Sie schnell der Schieflage Ihrer Argumentation gewahr.
Schauen Sie sich diese Website noch einmal gründlich an. Sie ist deutlich gekennzeichnet als eine Initiative von Bahnfahrern aus Mittelthüringen, die ihre Kritik genau an dem von Ihnen angesprochenen Fakt festmachen: Für einige Reisende ist es günstiger geworden, und andere zahlen dafür die Zeche. Nirgends wird verschwiegen, daß der VMT auch Vorteile bietet. Für jeden Pendler, der in Erfurt die Straßenbahn nutzt, dann mit der Bahn nach Jena fährt, um seine Fahrt dort mit dem Stadtbus fortzusetzen, ist das Voll-Mobil-Ticket eine feine und empfehlenswerte Sache. Die Kosten dafür bleiben aber an den BahnCard- und Monatskarten-Inhabern hängen, die auf andere Nahverkehrsmittel nicht angewiesen sind, oder für die ein entsprechendes Angebot gar nicht vorhanden ist.
Lieber Herr Möller, es ist schön, daß Sie sich an dieser Diskussion beteiligen. Aber etwas mehr argumentatorische Redlichkeit würde Ihnen nicht schlecht zu Gesicht stehen.
4. Februar 2009, 10:07 Uhr
Also das Herr Möller streichen Sie bitte sofort. Mit diesem möchte ich nicht verglichen werden! Ich möchte meinen Namen nicht nennen, da mir sonst solch militante Beförderungsfälle wie Sie vielleicht noch die Bude einrennen! Aber iens kann ich sagen: Herr Möller bin ich definitiv nicht und ich sage auch nicht für welches Unternehmen ich arbeite, das könnte mir doch eventuell Probleme einbringen, wenn ich hier meine Meinung so deutlich ausdrücke.
Zum Thema Verbund angebracht oder nicht, falscher Ansatz oder nicht, tja die Politik sieht das wohl etwas anders und das System wurde sogar für gut befunden, weil ja kein Verkehrsunternehmen zu etwas gezwungen wird, sondern alles auf freiwilliger Basis funktioniert! Jaja, auch Ihre sooo geliebte Deutsche Bahn hat dem Ganzen zugestimmt!
Zum Thema Bahncard kann man wohl sagen, daß hier der VMT überhaupt keinen Rabatt geben müsste, weil er bekommt ja auch nichts von den Kosten für die Anschaffung der Bahncard.
Dann ziehen Sie nach Großschwabhausen und verlegen den intershop-Tower nach Rothenstein, schon können Sie billiger Bahn fahren.
Und zu Ihrem letzten Beitrag, glauben Sie wirklich, daß es soooo viele Leute sind, die NUR Bahn fahren? Die meisten benutzen doch noch zusätzlich Bus und Bahn, was man ja an der Länge Ihrer Unterstützerliste deutlich erkennen kann.
4. Februar 2009, 12:39 Uhr
Ein Feigling, schade.
6. Februar 2009, 12:18 Uhr
Dann schreiben Sie mir hier doch Ihre private Telefonnummer rein, damit ich ein bisschen Telefonterror bei Ihnen machen kann! Und vielleicht bin ich näher an Ihnen dran, als Sie denken! Oder meinen Sie etwa, Sie haben nur Freunde auf Ihrer Arbeit?
26. Februar 2009, 01:22 Uhr
Hallo Herr Hartmann, beim Lesen dieser Beiträge ist mir förmlich die Luft weggeblieben. Den Arbeitstitel Möller hätte ich vielleicht nicht gleich gewählt, aber die Sache stinkt wirklich zum Himmel: der Kerl sitzt zufällig am Rechner wenn Sie die Umfrage abschalten, erzählt Sachen, die nur ein tiefster Insider wissen kann, gibt natürlich seine Identität nicht preis - und kommt dann auch noch mit solch primitiven Drohungen! Ich fasse es nicht. Lassen Sie das bloß nicht auf sich beruhen (ich hoffe, Sie haben die IP gespeichert?) - das gehört in die Presse!
9. Januar 2011, 13:18 Uhr
Ich finde es immer wieder bemerkenswert, dass im Internet jede berechtigte Kritik an einem Unternehmen sofort von einem oder mehreren anonymen Nutzern, die angeblich nicht im Auftrag der kritisierten Unternehmen arbeiten, in polemischer Weise und unter Investition von viel Zeit niedergemacht wird. “Karsten” hat diese Beiträge sehr richtig analysiert.
Wenn Herr/ Frau “Beweise, Beweise” tatsächlich Pendler wäre (so wie ich, Weimar-Jena) und Kontakt zu anderen “Beförderungsfällen” (seine Wortwahl) hätte, dann wüsste er/sie, dass die Reputation des vmt und der DB bei den Reisenden schlechter nicht sein könnte. Da helfen auch polemische Beiträge, die sich hier wie in anderen Diskussionsforen regelmäßig gegen Verbraucherschützer richten, nichts mehr.
Es handelt sich beim vmt um ein durch UNSERE Steuergelder subventioniertes Monopolunternehmen. Hier ist die Thüringer Landespolitik gefragt.
Beste Grüße
Peter Häusler, Weimar