OTZ berichtet über die Kritik am VMT

In der Ausgabe vom 22.09.2008 widmet sich die Ostthüringer Zeitung dem Thema Verbundtarif. Unter der Überschrift “Teurer Verkehrsverbund” stellt sie unsere Initiative und die Hauptkritikpunkte am Verbundtarif Mittelthüringen vor.

Auch VMT-Geschäftsführer Andreas Möller kommt im Artikel zu Wort. Interessant ist seine Argumentation gegenüber dem Vorwurf zu hoher Preise für Bahnfahrer:

Dass reine Bahnfahrer mehr zahlen, sei bekannt. Das folge der Logik der Verbundphilosophie. Ziel sei es, mit nur einem Fahrschein Eisenbahn, Straßenbahn und Bus anzubieten - und das zum Einheitstarif. “Das wiederum funktioniert nur, wenn es keine separaten Haustarife der Verkehrsunternehmen gibt”, sagt Möller. …

Bei einer normalen Bahnfahrkarte dürfen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kostenlos mitfahren - ein Vorzug, den es im Verkehrsverbund Mittelthüringen nicht gibt. Geschäftsführer Möller begründet dies, da eine Angleichung zu den Städten erfolgen musste, wo Kinder dieser Altergruppe ebenfalls zahlen müssen.

Damit bestätigt der Verkehrsverbund Mittelthüringen indirekt unsere Kritik. Es geht weniger um die Schaffung eines an den Bedürfnissen der Verbraucher orientierten Tarifs, sondern viel mehr um einen Verbundtarif um seiner selbst willen.

Laut Artikel der OTZ teilt der Fahrgastverband Pro Bahn unsere Kritik an den überhöhten Preisen:

Der Verbundtarif für Mittelthüringen sei nicht angemessen. Sprecher Olaf Behr verweist auf den Preis einer Tageskarte für das Gebiet zwischen Jena und Erfurt, die 16,70 Euro kostet. Zum Vergleich: eine Tageskarte für die Tarifzonen ABC des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg kostet 6,50 Euro. “Der VMT verlangt also den 2,5-fachen Preis bei unvergleichbar geringem Angebot.”

Den vollständigen Artikel können Sie hier herunterladen (PDF).

Vom Sinn einer Umfrage »  

Einen Kommentar schreiben