Fahrgastverband Pro Bahn teilt Kritik an den erneuten Preiserhöhungen des VMT

Bereits mehrfach hat sich Pro Bahn kritisch zu Mißständen im Verkehrsverbund Mittelthüringen geäußert. Nach Inkrafttreten der neuen Tarifstruktur zum 1. Februar 2009 hat der Fahrgastverband die Kritik nun erneuert.

Seit Veröffentlichung unserer Website als Protestaktion von Bahnfahrern gegenüber der skandalösen Tarifpolitik des Verkehrsverbunds Mittelthüringen sind wir massiven Anfeindungen ausgesetzt, die sich zum Teil auch in den Artikelkommentaren widerspiegeln. Das Spektrum reicht von beinahe harmlosen Vorwürfen, nur zu meckern und schlechtzureden, bis zum Vorwurf, wir würden mit Stasi-Methoden vorgehen. Die Stoßrichtung ist dabei immer dieselbe: unsere Kritik soll als irrelevant und destruktiv hingestellt werden.

Daß unsere Kritik sehr wohl substantiell und keinesfalls eine zu vernachlässigende Einzelmeinung ist, zeigt die jüngste Pressemeldung von Pro Bahn Thüringen. Neben einer Würdigung der eingeführten Verbesserungen (die wir übrigens auch nicht unerwähnt gelassen hatten) wird die VMT-Preisgestaltung erneut scharf kritisiert:

Leider hat es die Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen versäumt, im Zuge der Tarifänderungen Verbesserungen für die seit der Einführung des Verbundes exorbitant gestiegenen Preise für einige Fahrgastgruppen vorzunehmen. Pro Bahn hatte mehrfach kritisiert, dass insbesondere Kinder, Familien und solche Fahrgäste, die nur mit dem Zug fahren oder per Bahn mit BahnCard 50 unterwegs sind, seitdem absurde Preissteigerungen von bis zu 184% zu verkraften haben. Daran ändert sich auch mit dem neuen Tarif nichts, obwohl er vom VMT als “noch kundenfreundlicher” bezeichnet wird. Im Gegenteil verteuert der VMT die Preise für einige dieser Gruppen erneut überdurchschnittlich.

Die ganze Pressemeldung lesen Sie hier.

Die aktuellen Preiserhöhungen haben wir in einer Übersicht zusammengefaßt, die Sie hier ansehen können.

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